Bekanntmachung

Softwareerstellung DiBo.Sax für Sächsisches Gesteins- und Analytikzentrum (SGA) SID 2025-31 LfULG





Vertragspartei und Dienstleister
BeschafferOffizielle Bezeichnung: Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Identifikationsnummer: ohne
Internet-Adresse (URL): https://www.sid.sachsen.de/
Postanschrift: Pillnitzer Platz 3
Postleitzahl / Ort: 01326 Dresden
NUTS-3-Code: DED21
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@sid.sachsen.de
Telefon: +49 351 3264 5101
Art des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlerer und untere Landesbehörden
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Beschafferprofil (URL): https://www.sid.sachsen.de/
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2014/24/EU
BeschreibungInterne Kennung: SID 2025-31 LfULG
Titel: Softwareerstellung DiBo.Sax für Sächsisches Gesteins- und Analytikzentrum (SGA)
Beschreibung: Das Bohrkern- und Probenarchiv des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) wird im Neubau "Sächsisches Gesteins-Analytikzentrum" (SGA) untergebracht. Die Fertigstellung dieses Neubaus ist für Frühjahr 2027 geplant.

Für die Bewirtschaftung des SGA durch das LfULG und für die Nutzung durch Unternehmen, Privatpersonen und Verwaltung soll eine Softwarelösung mit dem Namen DiBo.Sax erstellt werden.
Im LfULG liegt aktuell eine Vielzahl von unterschiedlichen geowissenschaftlichen Sammlungen vor, welche zu einem großen Teil mit unterschiedlicher Datenqualität in verschiedenen Access- bzw. Oracle-Datenbanken gespeichert sind.

Im Jahr 2025 hat das LfULG die Erstellung einer Software-Spezifikation (SWS) auf Grundlage eines vorhandenen Fachkonzepts in Auftrag gegeben. Die vollständige Software-Spezifikation liegt vor. Zudem liegt eine beigefügte Spezifikation einer minimal nutzbaren Software-Version, das sog. "Minimum Viable Product" (MVP) vor.
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe  
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 72200000-7
   
Ort, an dem die Beschaffung für das gesamte Verfahren stattfinden soll
Postleitzahl / Ort: 01445 Radebeul
NUTS-3-Code: DED2E
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussAuftragsunterlagen, Bekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Insolvenz
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Rein nationale Ausschlussgründe
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften  
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
VerfahrensartVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Eignungsleihe:
Entsprechend § 47 Abs. 1 S. 3 VgV kann ein Bewerber im
Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit für die einschlägige berufliche Erfahrung
dieKapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch
nehmen, wenn diese Unternehmen die Leistung erbringen,
fürdie diese Kapazitäten benötigt werden. Wenn der Bewerber
einUnternehmen als Eignungsverleiher benennt, welches das
entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllt oder bei dem
einzwingender oder fakultativer Ausschlussgrund vorliegt,
muss
der Bewerber den Eignungsverleiher ersetzen. Für den Fall,
dass sich ein Bewerber für den geforderten Nachweis einer
Betriebshaftpflichtversicherung auf ein anderes
Unternehmenberuft, haften der Bewerber und das andere
Unternehmen fürdie Auftragsausführung entsprechend dem
Umfang der
Eignungsleihe gemeinschaftlich (§ 47 Abs. 3 VgV).
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
AuftragsvergabeverfahrenRahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
 Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der AuswahlkriterienBekanntmachung
EignungskriterienEintragung in das Handelsregister
Beschreibung: Eigenerklärung über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen nieder-gelassen ist.

Erklärung muss vorliegen.

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung hat der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Geben Sie den Umsatz Ihres Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024, 2025 hinsichtlich solcher Leistungen, die mit diesem Auftragsgegenstand vergleichbar sind, an.

Es muss ein Mindestumsatz von jeweils 325.000,00 Euro (brutto) pro Jahr bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nachge-wiesen werden.
Erklärung muss vorliegen.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Eigenerklärung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den nachfolgend genannten Mindestdeckungssummen oder Erklärung, dass im Auftrags-fall eine entsprechende Haftpflichtversicherung in Höhe der genannten Mindestdeckungssummen abgeschlossen wird.
Mindestdeckungssummen:
Personen- und Sachschäden: jeweils mind. 500.000 EUR
Vermögensschäden: 500.000 EUR
Bitte beachten Sie, dass eine eventuelle Eintragung in Teil IV, Abschnitt B der EEE den hier geforderten Erklärungsgehalt nicht ausreichend abdeckt.

Erklärung muss vorliegen.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen.
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Eigenerklärung durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024, 2025.
Diese muss mindestens 5 Beschäftigte in jedem Geschäftsjahr umfassen.

Erklärung muss vorliegen.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Bitte geben Sie drei einschlägige Unternehmensreferenzen über Projekte der letzten fünf Jahre an, die mit dem Auf-tragsgegenstand vergleichbar sind (Soft-wareerstellungsprojekte ggf. mit Geo-/Geologie- bzw. GIS-Bezug).
Fügen Sie für die Referenzprojekte jeweils einen kompakten Projektbericht (max. 2 Seiten) bei, in welchem Sie verständlich und nachvollziehbar darstellen, dass
1. Inhalt und Art der Leistung,
2. Laufzeit des Projekts,
3. Umfang Ihrer Leistung (in EUR),
4. Eingesetzte Technologien
5. Evtl. aufgetretene Schwierigkeiten. Wenn ja, welche Maßnahmen wurden von Ihnen zur Behebung eigeleitet?
6. Ansprechpartner des Auftraggebers

Bei Bildung von Bewerbergemeinschaften sowie bei der Einbindung von Unterauftragnehmern muss ersichtlich sein, durch welches Unternehmen das Referenzprojekt erbracht wurde.

Die Referenzen werden insgesamt wie folgt bewertet:
Mindestbedingungen:
• Es müssen drei Referenzprojekte angegeben werden.
• Die Referenzprojekte (Projektende, Übergabe der be-triebsbereiten Software) müssen innerhalb der letzten fünf Jahre abgeschlossen sein.
• Zu den Referenzprojekten muss jeweils ein Referenzbe-richt von maximal 2 Seiten und in der angegebenen Gliederung eingereicht werden.
Bewertungskriterien: Die Refe-renzprojekte werden unabhängig voneinander geprüft und bewertet.
0 Punkte:
Der Inhalt lässt sich nicht oder nur mit starken Einschränkungen auf den Ausschreibungs-gegenstand übertragen. Die Erwartungshaltung der Auftraggeber wird nicht erfüllt. Die dargestellten Szenarien und Herangehensweisen lassen keinen Umsetzungs- und Ein-führungserfolg erwarten.
1 Punkt:
Der Inhalt lässt sich mit Einschränkungen auf den Ausschreibungsgegenstand übertragen. Die Erwartungshaltung der Auftraggeber wird erfüllt. Die dargestellten Szenarien und Herangehensweisen las-sen einen eingeschränkten Umsetzungs- und Einführungserfolg erwarten.
3 Punkte:
Der Inhalt lässt sich gut auf den Ausschreibungsgegenstand übertragen. Die Erwartungshaltung der Auftraggeber wird vollumfänglich erfüllt. Die dar-gestellten Szenarien und Her-angehensweisen sprechen für einen hohen Umsetzungs- und Einführungserfolg.
5 Punkte:
Der Inhalt lässt sich sehr gut auf den Ausschreibungsgegenstand übertragen. Die Erwartungshaltung der Auftrag-geber wird in besonderem Maße vollumfänglich erfüllt. Die dargestellten Szenarien und Herangehensweisen lassen einen sehr hohen Umsetzungs- und Einführungserfolg erwarten.

Erklärung muss vorliegen.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen.
Vorgehen zur TeilnehmerauswahlDas Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Nein
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 7
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 7
Zuschlag auf das ErstangebotDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor: Ja
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Über die Nachforderung von Unterlagen zu den Angebotenentscheidet der Auftraggeber nach Ausübung pflichtgemäßenErmessens entsprechend § 56 Abs. 2 VgV.
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
NebenangeboteNebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen  
 Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Ja
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: Auf die in der EU-Bekanntmachung enthaltenen Bedingungen für die Ausführung des Auftrags wird ausdrücklich verwiesen:

Wir weisen darauf hin, dass unmittelbar nach Zuschlagserteilung die durch den Auftragnehmer vollständig ausgefüllten
• Anlage A 09: Muster Vertraulichkeitsverpflichtung
• Anlage A 10: Muster Vertraulichkeitsvereinbarung
beizubringen sind.
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Noch nicht bekannt
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein
Organisation, die Angebote entgegennimmtfolgende Anschrift:
Offizielle Bezeichnung: Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
Identifikationsnummer: entfällt
Internet-Adresse (URL): https://www.evergabe.sachsen.de
Postanschrift: Dresdner Straße 78 A
Postleitzahl / Ort: 01445 Radebeul
NUTS-3-Code: DED2E
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@sid.sachsen.de
Informationen zur Einreichung  
Fristen  
 
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26.02.2026 12:00 Uhr
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Öffnung der Angebote  
 -ENTFÄLLT-
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://evergabe.sachsen.de
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19b128f7392-2487c6a89d7171f7
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: § 160 Abs. 3 GWB
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 135 Abs. 2 GWB
Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Identifikationsnummer: entfällt
Internet-Adresse (URL): https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
Postanschrift: Braustraße 2
Postleitzahl / Ort: 04107 Leipzig
NUTS-3-Code: DED51
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 341977-3800
Fax.: +49 341977-1049
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt
Land: Deutschland
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (speziell)
Vergabeverfahren  
Beschreibung der BeschaffungBeschreibung: Der Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste (SID) führt im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie die Vergabe "Erstellung der Software DiBo.Sax für das Sächsische Gesteins- und Analytikzentrum (SGA)" durch.

Das Bohrkern- und Probenarchiv des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) wird im Neubau "Sächsisches Gesteins-Analytikzentrum" (SGA) untergebracht. Die Fertigstellung dieses Neubaus ist für Frühjahr 2027 geplant.

Für die Bewirtschaftung des SGA durch das LfULG und für die Nutzung durch Unternehmen, Privatpersonen und Verwaltung soll eine Softwarelösung mit dem Namen DiBo.Sax erstellt werden.
Im LfULG liegt aktuell eine Vielzahl von unterschiedlichen geowissenschaftlichen Sammlungen vor, welche zu einem großen Teil mit unterschiedlicher Datenqualität in verschiedenen Access- bzw. Oracle-Datenbanken gespeichert sind.

Im Jahr 2025 hat das LfULG die Erstellung einer Software-Spezifikation (SWS) auf Grundlage eines vorhandenen Fachkonzepts in Auftrag gegeben. Die vollständige Software-Spezifikation liegt vor. Zudem liegt eine beigefügte Spezifikation einer minimal nutzbaren Software-Version, das sog. "Minimum Viable Product" (MVP) vor.
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort  
Geschätzte LaufzeitLaufzeit in Monaten: 24

Verlängerungen und Optionen  
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen  
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Zuschlagskriterien  
Elektronischer KatalogElektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere FahrzeugeDie Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein


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