Bekanntmachung

Erstellung und Betrieb eines Unified-Endpoint-Management-Systems SID 2025-42 DR





Vertragspartei und Dienstleister
BeschafferOffizielle Bezeichnung: Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
Identifikationsnummer: keine
Internet-Adresse (URL): https://www.sid.sachsen.de/
Postanschrift: Dresdner Straße 78 A
Postleitzahl / Ort: 01445 Radebeul
NUTS-3-Code: DED2E
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@sid.sachsen.de
Telefon: 0000
Art des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlerer und untere Landesbehörden
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Beschafferprofil (URL): https://www.sid.sachsen.de/
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2014/24/EU
BeschreibungInterne Kennung: SID 2025-42 DR
Titel: Erstellung und Betrieb eines Unified-Endpoint-Management-Systems
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist die Erstellung eines Unified-Endpoint-Management-Systems (UEM-System), einschließlich der Herbeiführung der Betriebsbereitschaft durch den Auftragnehmer auf der Grundlage eines EVB-IT-Systemvertrags.
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe  
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 72000000-5
   
Ort, an dem die Beschaffung für das gesamte Verfahren stattfinden soll
Postleitzahl / Ort: 01445 Radebeul
NUTS-3-Code: DED2E
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussAuftragsunterlagen, Bekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Insolvenz
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Rein nationale Ausschlussgründe
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften  
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
VerfahrensartVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Zusätzliche Informationen  
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
AuftragsvergabeverfahrenRahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
 Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der AuswahlkriterienBekanntmachung
EignungskriterienEintragung in das Handelsregister
Beschreibung: Erklärung (Nachweis) über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber niedergelassen ist.

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen und das entsprechende, auftragsrelevante Leistungsportfolio kurz dar.
Die Darstellung des Unternehmens hat folgende Informationen zu enthalten: Gründungsjahr, Standorte in Deutschland, Beschreibung Expertise, Kundenstamm und der für das Projekt relevanten Tätigkeitsbereiche.
Es soll insbesondere auf das Vorhandensein von Know-How in den Bereichen Bereitstellung von UEM-Systemen, Mobile Geräteverwaltung und Digitale Souveränität eingegangen werden.
Es ist außerdem zu beschreiben, welche Leistungsinhalte des Ausschreibungsgegenstandes durch welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. ggf. von Eignungsverleihern, die auch als spätere Unterauftragnehmer vorgesehen sind, zu welchen Anteilen übernommen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre 2023, 2024 ,2025
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung: Eigenerklärung über den Umsatz (Netto) des Unternehmens im Bereich UEM-Systeme und Mobile Geräteverwaltung bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre 2023, 2024, 2025
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Nachweis einer bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3.000.000 Euro für Sach- und Personenschäden (Kopie des Dokuments beilegen) und von mindestens 1.500.000 Euro für Vermögensschäden (Kopie des Dokuments beilegen) oder Bestätigungen, dass die entsprechenden Versicherungen in Höhe der genannten Mindestdeckungssummen, bei Auftragserteilung abgeschlossen werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: Darstellung und hinreichende Beschreibung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität hinsichtlich der unternehmerischen Strukturen, Abläufe und Prozesse gemäß eines beim Bewerber etablierten Qualitätssicherungssystems sowie Nachweis einer gültigen Zertifizierung (z.B. nach ISO 9000 ff.) eines solchen Systems beim Bewerber.
Bitte Kopie des Zertifikates beifügen.

Hinreichend beschrieben bedeutet, dass die beschriebenen Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität hinsichtlich der unternehmerischen Strukturen, Abläufe und Prozesse im jeweiligen Bereich erwarten lassen, dass eine Mindestqualität von Ergebnissen betrieblicher Leistungsprozesse (z.B. Qualitätskontrolle, Endkontrolle etc.) sichergestellt wird.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Bereich UEM-Systeme und Mobile Geräteverwaltung bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025.

Mindestanforderung:
Gefordert ist eine Mindestanzahl von 15 Mitarbeitern.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Bereich UEM-Systeme und Mobile Geräteverwaltung der letzten 3 Geschäftsjahre wird wie folgt bewertet:
5 Pkt.: > = 55
4 Pkt.: 45 bis < 55
3 Pkt.: 35 bis < 45
2 Pkt.: 25 bis < 35
1 Pkt.: 15 bis < 25
0 Pkt.: < 15
Bei Bewerbergemeinschaft werden die Werte von allen Mitgliedern für die Wertung addiert. Gleiches gilt bei der Einschaltung von anderen Unternehmen, auf deren Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hinsichtlich der Mitarbeiteranzahl im Bereich IT-Service Management, Betrieb Plattformbasierter Prozessdigitalisierung beruft.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Bitte geben Sie drei geeignete Unternehmensreferenzen über Projekte im Bereich UEM-Systeme und Mobile Geräteverwaltung der letzten 3 Jahre1 (Projektende darf nicht länger als 3 Jahre zurückliegen) an, die in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Leistungs-profil sowie Schwierigkeitsgrad mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
Bitte beschreiben Sie die Referenzprojekte mit folgenden Inhalten:
- Kurztitel des Referenzprojektes
- Name und vollständige Anschrift des Auftraggebers
- Leistungszeitraum (Monat / Jahr)
- Gesamtvolumen-/Teilvolumen (in Euro / Anzahl der Personen-tage)
- Beschreibung des realisierten Projektes hinsichtlich des Projektinhalts, der Projektziele, der durchgeführten Leistungen und der erzielten Ergebnisse
- Erläuterung, warum dieses Referenzprojekt aus Ihrer Sicht mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar ist

Bei Angabe von mehr als 3 Referenzen werden ausschließlich die ersten 3 Referenzen in die Bewertung einbezogen. Es ist dabei unerheblich, ob die Referenz durch den Bewerber selbst, durch ein Unternehmen der Bewerbergemeinschaft oder durch den Eignungsverleiher erbracht wurde.

Mindestanforderungen:
- mindestens 1 Projekt, bei welchem Daten aus einer bestehenden Workspace ONE UEM-Lösung in die neue UEM-Lösung migriert wurden,
- mindestens 1 Projekt, bei welchem die ausgeschriebenen Leistungen als onPremise-Lösung bereitgestellt wurden,
- mindestens 1000 Endgerät je Referenzprojekt.

Die Bewertung erfolgt je Referenzprojekt, wobei höchstens 5 Punkte vergeben werden.
Maximal können 15 Punkte erreicht werden.

5 Pkt.: Anforderungen werden vollumfänglich erfüllt (entspricht den Anforderungen)
3 Pkt.: Anforderungen werden befriedigend erfüllt
1 Pkt.: Anforderungen werden mäßig erfüllt
0 Pkt.: Anforderungen werden nicht erfüllt

Für die Bewertung werden die eingereichten Projektreferenzen in Bezug auf Vergleichbarkeit in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Leistungsprofil sowie Schwierigkeitsgrad mit den ausgeschriebenen Leistungen gewertet.
Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft oder der Inanspruchnahme eines Eignungsverleihers i. S. § 47 VgV, der gleichzeitig als späterer Unterauftragnehmer i. S. § 36 VgV vorgesehen ist, muss ersichtlich sein, durch welches Unternehmen das jeweilige Referenzprojekt er-bracht wurde.
Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft oder der Inanspruchnahme eines Eignungsverleihers sind ins-gesamt (d. h. nicht pro Unterneh-men) drei Unternehmensreferenzen anzugeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Vorgehen zur TeilnehmerauswahlDas Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Ja
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Zuschlag auf das ErstangebotDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor: Ja
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 Abs. 2 bis 5 der Vergabeverordnung.
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
NebenangeboteNebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen  
 Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: Nachfolgende Bedingungen gelten für die Ausführung des vorliegenden Auftrags:

- Einreichung der vollständig ausgefüllten "Vertraulichkeitsvereinbarung" (Anlage 7) unmittelbar nach Zuschlagserteilung, vgl. Kapitel 3.13
- Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung entsprechend dem als Anlage 9 beigefügten Muster
- Alle Mitarbeiter die für die Leistungserbringung im persönlichen Kontakt vorgesehen sind und deren Muttersprache nicht Deutsch ist, beherrschen die deutsche Sprache mindestens entsprechend Level C1 der Sprachniveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen.
- Einsatz sicherheitsüberprüfter Mitarbeiter für die Leistungserbringung - eine Konkretisierung der Überprüfungsstufen und der betroffenen Einsatzbereiche erfolgt spätestens mit der Aufforderung zur Abgabe endgültiger Angebote
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Noch nicht bekannt
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein
Organisation, die Angebote entgegennimmtoben genannte Kontaktstelle
Informationen zur Einreichung  
Fristen  
 Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 20.03.2026
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23.02.2026 12:00 Uhr
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Öffnung der Angebote  
 -ENTFÄLLT-
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://evergabe.sachsen.de
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19be466a3fc-5d8da1490467dc62
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstelltoben genannte Kontaktstelle
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das
Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten
verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, der Rüge
nichtabhelfen zu wollen, kann von dem Unternehmen ein
Antrag auf Nachprüfung gestellt werden. Ein Antrag auf
Nachprüfung ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der
Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §
134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 135 Abs. 2 GWB
Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden,
wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und
Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den
Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate
nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union.
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Identifikationsnummer: entfällt
Internet-Adresse (URL): https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
Postanschrift: Braustraße 2
Postleitzahl / Ort: 04107 Leipzig
NUTS-3-Code: DED51
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 341977-3800
Fax.: +49 341977-1049
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt
Identifikationsnummer: entfällt
Land: Deutschland
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (speziell)
Vergabeverfahren  
Beschreibung der BeschaffungBeschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist die Erstellung eines Unified-Endpoint-Management-Systems (UEM-System), einschließlich der Herbeiführung der Betriebsbereitschaft durch den Auf-tragnehmer auf der Grundlage eines EVB-IT-Systemvertrags.
Der Auftragnehmer übernimmt insbesondere folgende Leistungen:
- Überlassung von Standardsoftware,
- Übernahme von Altdaten und andere Migrationsleistungen,
- Erstellung des Gesamtsystems und Herbeiführung der Betriebsbereitschaft,
- Schulung,
- Projektmanagement
- Systemservice,
- Weiterentwicklung und Anpassung des Gesamtsystems.
- Sonstige Leistungen

Die Migration aller Apps, Einstellungen, Geräte und Gruppen muss rechtzeitig vor April 2027 abgeschlossen werden.
Für den Vertrag ist eine Laufzeit vom 1. Juli 2026 bis zum 30. November 2034 vorgesehen.


Die Leistungen zur Erstellung des Gesamtsystems bilden eine sachliche, wirtschaftliche und rechtliche Einheit. Für den Auftraggeber ist von vertragswesentlicher Bedeutung, dass der Auftragnehmer die vereinbarte Funktionalität des Gesamtsystems herstellt und alle dafür erforderlichen Schritte vornimmt. Der Auftragnehmer ist verantwortlicher Generalunternehmer für die Erstellung des Gesamtsystems und haftet für die Leistungen seiner Subunternehmer wie für seine eigenen Leistungen.
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort  
Geschätzte Laufzeit

Datum des Beginns: 01.07.2026 Enddatum der Laufzeit: 30.11.2034
Verlängerungen und Optionen  
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen  
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Zuschlagskriterien  
Elektronischer KatalogElektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere FahrzeugeDie Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein


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